Es gibt Fische, beispielsweise Goldfische, die aufgrund ihrer Endgröße lieber nicht im Aquarium gehalten werden sollten. Wesentlich tierfreundlicher ist es hingegen, Goldfische im Teich unterzubringen.
Wer über einen eigenen Garten und genügend Platz verfügt, sollte darüber nachdenken, einen kleinen Gartenteich anzulegen. Ein Teich stellt nicht nur eine optische Bereicherung für jedes Grundstück dar, sondern ist zugleich auch der Lebensraum vieler Mikroorganismen, Insekten und Amphibien. Umso interessanter wird der angelegte Teich, wenn darin Fische angesiedelt werden. Goldfische eignen sich für die Außenhaltung besonders gut, da sie einerseits relativ groß werden und andererseits, je nach Jahreszeit, sowohl warmes als auch kaltes Wasser gut vertragen.
Will man Goldfische im Teich halten, so muss gewährleistet werden, dass dieser in seiner Größe, Tiefe und Einrichtung artgerecht gestaltet wird. Dabei sollte man beachten, dass ein gewöhnlicher Goldfisch eine Länge von bis zu 35 cm erreichen kann und daher genügend Platz zum Schwimmen benötigt. Niemals sollte man einen Goldfisch einzeln halten. Vorzugsweise drei oder mehrere Tiere sollten daher in dem Gartenteich unterkommen. Die Mindesttiefe eines Teiches sollte außerdem bei 80 cm, besser jedoch noch tiefer liegen. Anderenfalls kann es in den kalten Wintermonaten zum vollständigen Gefrieren des Wassers kommen, was die Fische nicht überleben würden. Im Sommer muss das Wasser hingegen mit zusätzlichem Sauerstoff angereichert werden, damit sich die Goldfische im Teich wohlfühlen. Hierfür sollten Umwälzpumpen eingesetzt werden, die jedoch in den Wintermonaten entfernt werden müssen, um das Wasser nicht unnötigerweise weiter abzukühlen. Ein Durchlüfterstein kann im Winter einen Teichteil eisfrei halten.
Generell sind Goldfische im Teich relativ unaufwendig, was die Fütterung und Pflege betrifft. Die Reinigung des Teiches sollte hingegen bei einem Besatz mit Goldfischen vergleichsweise häufig durchgeführt werden. Ein Außenfilter sorgt zwar für die kontinuierliche Säuberung des verschmutzenden Wassers, ein regelmäßiger Teilwasserwechsel ist dennoch für das Wohlergehen der Tiere unabdingbar. Zu beachten ist hierbei, dass – aufgrund von gesundheitlichen Auswirkungen auf die Fische – keinesfalls das gesamte Wasser auf einmal ausgetauscht werden darf.
25. Mai