Für viele junge Menschen ist der Beruf des Rettungsassistenten attraktiv, da er auf sie heroisch wirkt. Eine Rettungsassistent-Ausbildung dauert nur zwei Jahre und besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil.
Auch wenn sich viele Jugendliche für eine Rettungsassistent-Ausbildung interessieren, so sind nicht alle Bewerber gleichermaßen für die Ausbildung und den zukünftigen Beruf geeignet. Ein erfolgreicher Rettungsassistent muss zwangsweise gewisse Eigenschaften mitbringen. Hierzu gehört zweifellos Belastbarkeit sowie der gute Umgang mit Patienten jeglichen Alters. Auch ein hoher Grad an Flexibilität wird vorausgesetzt, da Rettungsassistenten auch an Wochenenden und Feiertagen sowie zu jeder Tageszeit Schichten übernehmen müssen.
Werden diese Voraussetzungen erfüllt, so lohnt es sich, den Beruf des Rettungsassistenten genauer anzusehen. Die Männer und Frauen sind überwiegend in Krankentransporten und Rettungsdiensten, Blutspendediensten, bei der Feuerwehr sowie in Katastrophenhilfswerken angestellt. Die Tätigkeit ist anspruchsvoll und abwechslungsreich zugleich. Im Mittelpunkt stehen dabei die Versorgung und die Erste Hilfe am Unfallort sowie die Durchführung von lebensrettenden Maßnahmen.
Wer sich für eine Rettungsassistent-Ausbildung entscheidet, absolviert diese innerhalb von zwei Jahren. Die Ausbildung verfügt über eine bundesweite einheitliche Regelung und beinhaltet zwei Phasen. In der ersten Phase, dem ersten Ausbildungsjahr, müssen die Auszubildenden theoretische Veranstaltungen besuchen und ein Praktikum in einer Rettungsklinik machen. Anschließend wird das im ersten Lehrjahr erworbene Wissen in einer Prüfung gemessen. Inhaltlich identische Leistungen, die in vorangehenden Ausbildungen erworben wurden, beispielsweise bei einer Ausbildung zum Polizisten, zum Rettungssanitäter oder zum Krankenpfleger, können teilweise angerechnet werden. Auch im zweiten Lehrjahr, der zweiten Ausbildungsphase, die ein Praktikum an einer Lehrrettungswache vorsieht, können bereits erbrachte Leistungen von Rettungssanitätern anerkannt werden.
Wer flexibel, körperlich und psychisch belastbar ist sowie bereit dazu ist, seine Feiertage und Wochenende aufzuopfern, um Menschenleben zu retten, könnte in nur zwei Jahren theoretischer und praktischer Ausbildung ein guter Rettungsassistent werden.
26. Mai